Das Schwarze Schaf im August 2010
Electro-Devil – höllisch unzuverlässig
Anbieter: electro-devil.de
Vorgang: Der Kunde ist König – diesen Leitsatz haben sich jedoch nicht alle Händler auf die Fahnen geschrieben. Viele Online-Shops glänzen nicht durch einen perfekten Kundenservice, sondern fallen negativ durch ihre schlechten Serviceleistungen auf. Zu diesen Shops zählt laut Verbrauchermeldungen auch electro-devil.de, den die Markenschutzexperten von OpSec Security daher mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat August auszeichnen.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Die Plattform electro-devil.de bietet verschiedene Produkte aus dem Bereich Consumer Electronics an, wie zum Beispiel DVD-Recorder, LCD-Fernseher, Spielekonsolen oder Handys, und wirbt auf ihrer Seite mit „höllisch guten Preisen“, die jedoch nur für registrierte Nutzer sichtbar sind. Doch was nützen Kunden gute Preise, wenn die bestellte und im Voraus bezahlte Ware viel zu spät oder aber überhaupt nicht geliefert wird? Wie ein Verbraucher OpSec in diesem Monat schrieb, hatte er bei electro-devil.de eine Nintendo DS Spielekonsole bestellt, aber nicht erhalten. Eine Rückbuchung des bereits überwiesenen Geldes war ihm zufolge nicht möglich. In Internetforen findet man ähnliche Erfahrungsberichte. Kritisiert wird jedoch nicht nur, dass die Ware in manchen Fällen gar nicht oder zu spät geliefert wird, sondern auch die Kommunikation mit dem Shop-Betreiber, die entweder nicht reibungslos oder überhaupt nicht funktioniert. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass die Herkunft der Produkte bzw. aus welchem Land sie versendet werden nicht klar erkennbar ist. Kommen Artikel aus dem Ausland, wie es laut Forenbeiträgen teilweise der Fall ist, haben Käufer eventuell keine Garantieansprüche.
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Das Schwarze Schaf im Juli 2010
Vorsicht vor dubiosem Online-Shop für Billigturnschuhe
Anbieter: nikeshoxschuhe.com
Vorgang: Auch Online-Shops müssen sich an gesetzliche Bestimmungen halten. Im Internet gibt es jedoch zahlreiche Anbieter, die gegen diese verstoßen und somit ein großes Risiko für Konsumenten darstellen. Dazu zählt auch der Online-Shop nikeshoxschuhe.com, wie OpSec in diesem Monat gemeldet wurde. Da der Betreiber der Seite gleich gegen mehrere rechtliche Vorschriften verstößt, verleihen ihm die Markenschutzexperten von OpSec Security den Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat Juli.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Durch eine Verbrauchermeldung ist OpSec in diesem Monat auf die Seite nikeshoxschuhe.com aufmerksam geworden, die Damen- und Herrenturnschuhe zu besonders günstigen Preisen anbietet. Dass dieser Online-Shop jedoch alles andere als seriös ist und sämtliche gesetzliche Bestimmungen missachtet, ist an verschiedenen Punkten erkennbar. So verfügt die Seite beispielsweise über kein Impressum und auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen fehlen. Neben diesen Rechtsverstößen fallen zudem die gravierenden sprachlichen Mängel sowie inhaltliche Widersprüche auf. Während der Betreiber des Shops auf der Startseite mit 100 Tagen Rückgaberecht wirbt, ist in den Nutzungsbedingungen nur noch von sieben Tagen die Rede. Vertrauen sollen anscheinend die verschiedenen Gütesiegel auf der Startseite wecken, die der Shop aber vermutlich nicht offiziell erhalten, sondern sich von anderen Seiten kopiert hat. Liest man nämlich den Text neben dem TÜV-Zeichen, stellt man fest, dass es sich um eine TÜV-Zertifizierung für „Zalando“ handelt.
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Das Schwarze Schaf im Juni 2010
Unseriöser Leasing-Anbieter: Viel Ärger – kein Auto
Anbieter: metropolleasing.de
Vorgang: Im Internet werben zahlreiche Firmen mit attraktiven Kfz-Leasing-Angeboten – doch nicht alle scheinen wirklich seriös zu sein. Laut Verbrauchermeldungen sorgte zum Beispiel der Betreiber der Internetplattform metropolleasing.de für reichlich Ärger, da Kunden nach einem geschlossenen Kfz-Leasing-Vertrag und der Überweisung einer Leasing-Sonderzahlung ihr bestelltes Auto nicht erhielten. Dies veranlasste die Mitarbeiter der Firma OpSec Security dazu, ihn mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat Juni auszuzeichnen.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Die Homepage der Firma Metropol Leasing GmbH (metropolleasing.de) ist gut gestaltet und wirkt professionell und seriös. Jedoch scheint sich das Unternehmen den Verbrauchermeldungen, die OpSec dazu in diesem Monat erhielt, und verschiedenen Erfahrungsberichten in Internetforen zufolge eher unprofessionell und unseriös zu verhalten. Die Probleme mit der Firma begannen laut den Schilderungen betroffener Verbraucher, nachdem bereits ein Kfz-Leasingvertrag geschlossen wurde, sie alle nötigen Unterlagen eingereicht und auch schon eine Leasing-Sonderzahlung in Höhe von mehreren hundert Euro überwiesen hatten. Danach warteten die Kunden jedoch vergeblich auf ihre bestellten Autos. Rückfragen blieben zunächst unbeantwortet. Forderten Kunden daraufhin ihren bereits geleisteten Beitrag zurück, behielt die Firma laut Verbrauchermeldungen einen Teil des Geldes ein, scheinbar als Bearbeitungsgebühr. Der Verdacht liegt daher nahe, dass dieser Leasing-Anbieter auf eine ganz einfache Art und Weise mit dem Geld seiner Kunden arbeitet und versucht, einen Teil davon zu behalten.
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Das Schwarze Schaf im Mai 2010
Bezahlt und nicht geliefert – schlechte Bewertungen für Kindergarten-Onlineshop
Anbieter: kindergarten-shop.eu
Vorgang: Nicht gelieferte Ware, keine Geldzurückerstattung, inhaltlich nicht korrekte Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGBs) und ein schlechter Kundenservice – all diese Kritikpunkte treffen auf die Internetseite kindergarten-shop.eu zu und veranlassten die Mitarbeiter der Firma OpSec Security, dem Betreiber der Seite den Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat Mai zu verleihen.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Ob Stofftiere, Bücher, Bastelmaterialien oder verschiedenes Spielzeug – der Kindergarten-Shop (kindergarten-shop.eu) bietet alles, was das Herz kleiner Kinder begehrt. Ärgerlich ist jedoch, dass laut verschiedener Verbrauchermeldungen in vielen Fällen die bestellte und im Voraus bezahlte Ware gar nicht angekommen ist. Darüber hinaus scheint auch der Kundenservice äußerst schlecht zu sein. Wie betroffene Verbraucher OpSec meldeten und auch verschiedenen Erfahrungsberichten in Onlineforen zu entnehmen ist, erfolgte auf ihre Beschwerden und Nachfragen keine Reaktion des Betreibers. Widerrufsschreiben kamen angeblich nicht an und ihr Geld wurde ihnen nicht zurückerstattet.
Darüber hinaus liefern auch andere Punkte Anlass zur Kritik. So wirkt die Homepage insgesamt sehr unübersichtlich und überladen und die AGBs sind nur schwer zu finden und zudem inhaltlich nicht haltbar. Sie geben unter anderem an, dass ein Vertragsabschluss erst mit der Zustellung der bestellten Ware zustande kommt. Dies entspricht jedoch nicht dem geltenden Gesetz, da ein Geschäftsvertrag bereits zustande kommt, sobald der Käufer nach dem Erhalt einer Bestellbestätigung das Geld überweist.
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Das Schwarze Schaf im April 2010
Neuer Anbieter am Abofallenhimmel
Anbieter: top-of-software.de
Vorgang: Seit kurzem versucht der Betreiber der Seite top-of-software.de Internetuser mit dreisten und unseriösen Methoden in eine Abofalle zu locken. Um Verbraucher vor diesem neuen Anbieter und seiner Masche zu warnen, verleiht ihm OpSec Security in diesem Monat den Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Der Betreiber der Seite top-of-software.de, die Antassia GmbH, bedient sich laut Verbrauchermeldungen und zahlreicher Beiträge in Internetforen der gleichen Methoden wie auch die Betreiber ähnlicher Seiten, wie z.B. opendownload.de und online-downloaden.de. So schlossen die Nutzer nach eigenen Aussagen beim Downloaden kostenloser Software unwissentlich ein kostenpflichtiges Abonnement ab. Teilweise besuchten die Nutzer die Seite gar nicht bzw. sie wurden von einer anderen Seite auf top-of-software.de weitergeleitet ohne zu wissen, dass die Nutzung der Seite bzw. das Downloaden der Software gebührenpflichtig ist. Das Vorgehen dieses Anbieters ist ebenfalls betrügerisch, da die Firma Verbraucher darüber täuscht, dass sie durch den Download ein kostenpflichtiges Abo abschließen. In den gemeldeten Fällen erfuhren die Nutzer erst durch eine Rechnung, dass sie einen Vertrag abgeschlossen hatten. Bei Nichtzahlung folgten Mahnungen, die laut Forenbeiträgen von dem Inkasso-Anwalt Olaf Tank verschickt wurden, der auch das Inkasso für die Seite opendownload.de betreibt.
Dass die Chancen betroffener Verbraucher, sich gegen Abofallen im Internet erfolgreich zu wehren, mittlerweile sehr gut sind und sie Anspruch auf Erstattung ihrer Anwaltskosten haben, zeigt zum Beispiel ein kürzlich verkündete Urteil gegen den Abmahnanwalt Tank. Auf eine Klage eines Opfers der Abofalle opendownload hin, wurde Tank vom Amtsgericht Marburg dazu verurteilt, die Kosten des betrogenen Internetnutzers zu tragen, die diesem durch die Abwehr des Abovertrags entstanden sind.
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Das Schwarze Schaf im März 2010
Verkauf teurer Fälschungen unter bekanntem Markennamen
Anbieter: monclerdaunenjacke.com
Vorgang: Im Internet wimmelt es von Händlern, die Fälschungen vertreiben und dabei immer professioneller vorgehen. Besonders dreist ist, wenn sie sich als autorisierte Verkäufer eines Markenprodukts ausgeben und ihre Internet-Adressen den Namen des bekannten Herstellers beinhalten, um einen seriösen Anschein zu erwecken. Wie OpSec Security in diesem Monat gemeldet wurde, scheint dies auch die Masche des Betreibers der Seite monclerdaunenjacke.com zu sein. Dies veranlasste die Markenschutz-Experten, ihn mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat März auszuzeichnen.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Der Online-Shop monclerdaunenjacke.com bietet Jacken und Stiefel des italienischen Modeherstellers Moncler zu Schnäppchenpreisen an und wirbt mit einer einwöchigen Lieferzeit und einem sicheren Einkauf. Dass sich die verlockend klingenden Angebote jedoch – zumindest in einigen Fällen – als Fälschungen entpuppten, zeigen eine Verbrauchermeldung sowie Erfahrungsberichte in Internetforen. So schildert ein Verbraucher, dass er die Jacke, die er für 209 Euro gekauft hat, erst nach 14 Tagen erhielt und sie aus China verschickt wurde. Zudem deuteten ein schlecht aufgenähtes Logo, ausgeleierte Bündchen und lose Knöpfe auf eine minderwertige Qualität hin. Durch einen Vergleich mit einem Originalprodukt im stationären Handel konnte die erworbene Jacke schließlich als Fälschung identifiziert werden, so dass in diesem Fall von Betrug ausgegangen werden kann. Als der Verbraucher daraufhin die Ware reklamieren und zurückschicken wollte, stellte er fest, dass der Online-Shop entgegen der gesetzlichen Vorschrift über kein Impressum verfügt, lediglich über eine Kontakt-E-Mail-Adresse. Auf seine Mail erhielt er jedoch keine Antwort. Aufgrund der fehlenden Informationen zum Betreiber der Seite haben Kunden kaum eine Möglichkeit, direkten Kontakt zum Verkäufer aufzunehmen. Eine Verbindung zum Originalhersteller ist höchst unwahrscheinlich, so dass wettbewerbsrechtlich gesehen auch Markenrechtsverstöße vorliegen könnten.
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Das Schwarze Schaf im Februar 2010
Unseriöse Werbeversprechen für angeblich schnellen Wohlstand
Anbieter: wohlstand-heute.com
Vorgang: Auf seiner Homepage wohlstand-heute.com gibt Dr. Norbert Wintersiegel Verbrauchern Tipps, wie sie in Online-Kasinos durch Tricks bzw. seine 5-Step-Gap-Methode risikolos täglich 400 bis 600 Euro verdienen können. Da sein Vorgehen jedoch äußerst unseriös ist und seine Werbebotschaft eine dreiste Rechtsverletzung darstellt, verleiht ihm OpSec Security stellvertretend für ähnlich agierende Seitenbetreiber den Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat Februar.
Die Masche des Schwarzen Schafes: „Online Geld verdienen! 100% garantiert! Bis zu 3000 Euro pro Woche online verdienen!“ – Mit diesen Versprechen wirbt Dr. Norbert Wintersiegel, laut eigenen Aussagen ehemaliger Chefentwickler der Deutschen Börse AG, auf seiner Website wohlstand-heute.com. Auf der Startseite fordert er Verbraucher auf, sich kostenlos und unverbindlich mit Name und E-Mail-Adresse einzutragen, um zu erfahren, wie man von seinem eigens entwickelten mathematischen Algorithmus profitieren und täglich garantiert 450 Euro verdienen kann. Verbrauchermeldungen zufolge erhält man nach der Registrierung Informationen zu der so genannten 5-Step-Gap-Methode, mit deren Hilfe man bei einigen von Wintersiegel getesteten Online-Kasinos Lücken ausnutzen bzw. diese Kasinos „überlisten“ und somit täglich 400 bis 600 Euro gewinnen kann. Als Dankeschön für diesen Tipp wünscht sich der Betreiber lediglich eine kleine Spende („Spenden Sie einfach 5% ihres erwirtschafteten Gewinns aus diesem Projekt an uns, und helfen Sie somit Wohlstand-heute.com weiterhin finanzierbar zu bleiben.“, Auszug aus der Homepage). Für einen seriösen Anschein sorgt ein Banner von Focus Money mit dem Schriftzug „Es funktioniert!“. Laut eines Forenbeitrags hat das Wirtschaftsmagazin jedoch nie der Nutzung seines Logos für diese Werbung zugestimmt und auch keine derartige Empfehlung gegeben.
Ob man mit Hilfe dieser 5-Step-Gap-Methode wirklich Geld gewinnen kann, scheint mehr als zweifelhaft. Viele Internetseiten decken diese Methode als einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung auf, die nicht dazu geeignet ist, risikolos Geld zu verdienen. Verschiedener Forenbeiträge zufolge scheint es dem Betreiber der Seite wohlstand-heute.com darum zu gehen, User auf bestimme Kasino-Websites zu locken und damit Geld zu verdienen. Durch Täuschung wird bei dem Verbraucher der Irrtum erweckt, er hätte einen Vorteil bzw. bessere Chancen beim Spiel in den Online-Kasinos. Somit wird er dazu verleitet, eine für ihn möglicherweise nachteilige Vermögensverfügung zu treffen, denn bei Kenntnis der tatsächlichen Gewinnchancen würde er höchstwahrscheinlich nicht spielen. Dies würde den Tatbestand des Betrugs erfüllen.
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Das Schwarze Schaf im Januar 2010
Freeware-Downloads mit teuren Folgen
Anbieter: online-downloaden.de
Vorgang: Die Abofalle gehört wohl zu den bekanntesten und häufigsten Abzockmaschen im Internet. Besonders dreist ist, wenn ahnungslose User gar nicht direkt die entsprechende Internetseite besuchen, sondern über Werbe-Links auf die Website gelockt werden und man sie im Glauben lässt, das Angebot sei kostenlos. Diese Methode trifft u. a. auch auf die Seite online-downloaden.de zu, die OpSec Security in diesem Monat mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ auszeichnet.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Verbrauchermeldungen zufolge werden ahnungslose User durch Werbe-Links zu kostenlosen Downloads verschiedener Softwareprogramme, die sie zum Beispiel über ihren E-Mail-Account erhalten, auf die Website online-downloaden.de gelockt. Durch die direkte Weiterleitung zu dieser Seite merken sie gar nicht, dass sie sich auf einmal auf einer Homepage mit einem kostenpflichtigen Angebot befinden. Erst nachdem sie die gewünschte Software herunter geladen hatten, erfuhren die betroffenen Nutzer, dass sie ein Jahresabo für 84 Euro (sieben Euro im Monat) abgeschlossen haben. Ein Widerruf der Mitgliedschaft wurde nach Aussagen der User von der Firma abgelehnt mit der Begründung, dass durch den Download bereits eine Leistung erbracht wurde und damit das Widerrufsrecht erloschen sei. Stattdessen erhielten die Nutzer Zahlungsaufforderungen, Mahnungen und Klageandrohungen.
Insgesamt geht der Betreiber äußerst geschickt vor, um Verbraucher in eine Abofalle zu locken. So weist er auf der Startseite deutlich sichtbar auf die anfallenden Gebühren von sieben Euro pro Monat hin. Die User aber, die über einen Werbe- bzw. Downloadlink auf die Seite gelangen, sehen den Hinweis gar nicht, da sie direkt auf der Anmeldeseite landen, auf der nur sehr klein auf die Kosten hingewiesen wird. Abgesehen von dieser fiesen Masche ist es natürlich auch dreist, Geld zu fordern für das Downloaden von Software, die Hersteller normalerweise kostenfrei zur Verfügung stellen.
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