Das Schwarze Schaf im Dezember 2009
Duftbäume statt Laptops – ein teures Produkt-Test-Abo
Anbieter: euceva.com
Vorgang: Attraktive und teure Produkte, wie z.B. Laptops oder Handys testen und anschließend als Dankeschön behalten dürfen – diesen Eindruck vermittelt zum Beispiel die Website euceva.com. Doch was zunächst verlockend erscheint, entpuppt sich – wie OpSec Security in diesem Monat gemeldet wurde – als Abofalle und häufig als großer Reinfall. Daher zeichnet OpSec die Betreiberfirma mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat Dezember aus.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Die Internetseite euceva.com vermittelt den Eindruck, dass man hochwertige und teure Produkte, wie Küchenmaschinen, Telefone oder Laptops testen kann und diese anschließend behalten darf. Um Tester zu werden, muss man sich zuerst auf der Seite mit seinen Kontaktdaten bewerben. Dabei erfährt man jedoch nicht, dass man als Tester automatisch eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschließt. Lediglich in den FAQ wird darauf hingewiesen, dass Kosten in Höhe von 7,80 € pro Monat bzw. 93,60 € pro Jahr als Aufwandsentschädigung entstehen. Darüber hinaus kritisieren betroffene Verbraucher, dass sie nach der Überweisung des Geldes anstatt der teuren Produkte lediglich Kleinigkeiten, wie einen Duftbaum, eine Waschmitteldosierhilfe oder einen Parfumteststreifen erhalten haben. Darauf wird jedoch auf der Homepage nicht explizit hingewiesen. Auf E-Mails von Testern nach anderen Produkten gab die Betreiberfirma laut den Meldungen keine konkrete Antwort.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass man nicht erfährt, für wen und wofür genau die Tests durchgeführt werden bzw. wo die Testergebnisse veröffentlicht werden. Zudem findet man auf verschiedenen Internetplattformen Einträge von Usern, die von nicht akzeptierten Widerrufen und Mahnungsschreibungen berichten.
Da die Betreiberfirma den Testern auf der Homepage nicht ausdrücklich zusichert, dass sie teure Artikel testen und behalten können, kann man ihr Vorgehen zwar nicht als Betrug bezeichnen. Da sie jedoch den Anschein erweckt, man würde hochwertige Ware testen und anschließend behalten können, da auf der Website solche Produkte als aktuelle und vergangene Testbeispiele präsentiert werden, kann man von einer bewussten Täuschung sprechen, die Verbraucher dazu veranlasst, das Geld für die einjährige Mitgliedschaft zu überweisen.
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Das Schwarze Schaf im November 2009
Geld weg statt verdoppelt
Anbieter: 100euro-in30tagen.net
Vorgang: WSchnell und ohne großen Aufwand 100 Euro einzahlen und nach einem Monat die doppelte Summe ausbezahlt bekommen – wer wünscht sich das nicht? Bei Versprechungen dieser Art sollten Verbraucher jedoch vorsichtig sein, denn im Internet lauern viele schwarze Schafe, die ihren Kunden nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Ein Beispiel ist Verbrauchermeldungen zufolge auch die Betreiberfirma der Seite 100euro-in30tagen.net, der OpSec Security (vormals P4M – Die InternetAgenten) aufgrund unseriöser Methoden den Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat November verleiht.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Wie der Name der Website 100euro-in30tagen.net bereits verrät, verspricht der Betreiber dieser Seite, der Risikoinvestmentgeschäfte anbietet, einen Gewinn von 100 Euro nach 30 Tagen, wenn man 100 Euro investiert. Laut den Verbrauchermeldungen, die OpSec in diesem Monat erhalten hat, muss man das Geld auf ein ausländisches Konto überweisen und anschließend der Betreiberfirma per E-Mail die Einzahlung bestätigen. Wie jedoch betroffene User berichteten, konnten ihre E-Mails nicht zugestellt werden, da die Mailbox angeblich geschlossen war. Letztendlich haben die Nutzer Geld investiert, jedoch bisher nichts dafür erhalten. Dabei erweckt die Homepage den Anschein, als wäre eine Verdopplung der investierten Summe garantiert. Angeblich liegt die Erfolgschance bei 98 Prozent. Doch wie die Meldungen der betroffenen Verbraucher und auch Einträge in verschiedenen Internetforen zeigen, scheint dies nur eine Masche der Firma zu sein, um User zu ködern bzw. sie zur Einzahlung zu bewegen. Was dann jedoch mit dem Geld passiert, wie es angelegt wird und ob es überhaupt eingesetzt wird, kann der Kunde nicht nachvollziehen. Die Seite ist insgesamt sehr unübersichtlich gestaltet und wirkt äußerst unprofessionell. Während der Anbieter einerseits auf der gesamten Seite betont, dass sich die eingezahlte Summe verdoppelt, weist er andererseits nur an einer Stelle kurz darauf hin, dass der Einsatz auf eigenes Risiko erfolgt und keine rechtlichen Ansprüche bestehen, falls die Investition nicht erfolgreich war. Damit wird das tatsächliche Risiko eines solchen Investmentgeschäftes fahrlässig heruntergespielt. Da die Firma ihren Sitz in der Schweiz hat und die Einzahlung über Online-Bezahlsysteme erfolgt, werden Kunden ihr Geld wohl nicht wieder sehen.
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Das Schwarze Schaf im Oktober 2009
Hohe Gebühren für kostenlose Gewinnspiele
Anbieter: gwinchance.eu
Vorgang: Wer an kostenlosen Online-Gewinnspielen teilnimmt, kann unter Umständen böse Überraschungen erleben. Im Internet tummeln sich viele unseriöse Firmen, die User mit geschickten Maschen austricksen, um an ihre Bankdaten und damit an ihr Geld zu gelangen. Dazu gehört Verbrauchermeldungen zufolge auch die Betreiberfirma der Seite gwinchance.eu, die OpSec Security (vormals P4M – Die InternetAgenten) daher mit dem Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat Oktober ausgezeichnet hat.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Wie Verbraucher OpSec in diesem Monat schrieben, erhielten sie plötzlich Anrufe vom Betreiber der Seite gwinchance.eu, nachdem sie ihre Daten, wie Name, Telefonnummer und E-Mail-Adresse zuvor im Rahmen eines kostenlosen Gewinnspiels im Internet angegeben, jedoch nicht die Website gwinchance.eu besucht hatten. Am Telefon wurde ihnen nach eigenen Angaben mitgeteilt, sie hätten ein 24-monatiges Abonnement abgeschlossen und müssten nun monatlich Gebühren zahlen. Möglich wäre eine Verkürzung des Abos auf drei Monate, jedoch würden dann 59 Euro Gebühren anfallen, obwohl in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Firma von acht Euro pro Monat die Rede ist. Um den Usern geschickt ihre Bankdaten zu entlocken, um anschließend Geld abzubuchen, bat die Firma die Nutzer am Telefon darum, ihr die Bankdaten angeblich zwecks Datenabgleich zu nennen, wenn sie kündigen wollen. Ansonsten würde der Vertrag 24 Monate weiterlaufen. In Internetforen berichten sogar einige User, dass sie die Gewinnspielseite lediglich angeklickt, sich jedoch nicht registriert haben und trotzdem von der Firma angerufen wurden. Dies könnte eventuell ein Hinweis auf einen illegalen Datenhandel sein, den die Firma möglicherweise betreibt.
Telefonanrufe dieser Art unterliegen inzwischen dem unlauteren Wettbewerb und sind als Spam zu werten. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Seite gwinchance.eu sind zwar gleich auf der Startseite zu finden, jedoch sehr klein und aus ihnen wird nicht genau ersichtlich, welche Leistungen der Betreiber der Seite konkret erbringt.
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Das Schwarze Schaf im September 2009
Die Tücken der Internetkreditvermittlung
Anbieter: danaro-invest.de (Danaro Invest GmbH)
Vorgang: Gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise haben unseriöse Kreditvermittler Hochkonjunktur. Mit dem Versprechen, Kunden unkompliziert und ohne Schufa-Abfrage Kredite zu vermitteln, nutzen sie finanzielle Engpässe von Verbrauchern und ihren Wunsch, leicht an Geld zu gelangen, aus. Laut Verbrauchermeldungen trifft dies auch auf die Kreditvermittlung Danaro Invest (danaro-invest.de) zu. Statt eines Kredits, der ihnen versprochen wurde, erhielten die betroffenen Verbraucher Anträge für Versicherungen sowie eine Rechnung für eine Bearbeitungsgebühr. Dies veranlasste OpSec Security (vormals P4M – Die InternetAgenten) dazu, dem Anbieter den Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat September zu verleihen.
Die Masche des Schwarzen Schafes: „Kredit abgelehnt? Das muss nicht sein!“ – Mit diesem Slogan wirbt die Firma Danaro Invest GmbH auf ihrer Internetseite danaro-invest.de für die Vermittlung von Krediten. Im Angebot befinden sich u.a. Sofort- und Sonderkredite; der Auftritt wirkt insgesamt seriös. Wie jedoch ein Verbraucher OpSec in diesem Monat mitteilte und auch verschiedenen Erfahrungsberichten im Internet zu entnehmen ist, scheint sich die Firma äußerst unseriös zu verhalten. So erhielten betroffene Verbraucher nach der Eingabe ihrer Daten statt eines Kredits, der ihnen versprochen wurde, per Post Anträge auf Grundwerte einer Wohnungsbaugesellschaft oder Versicherungsanträge. Häufig wird Kunden dabei vorgegaukelt, dass der Abschluss eines bestimmten Vertrags eine Sicherheit darstellt, die die Chancen auf eine Kreditgewährung erhöht. Wie jedoch in Gerichtsurteilen bereits festgestellt wurde, ist ein solches Verhalten wettbewerbswidrig und somit unzulässig. Dreist ist zudem, dass die Firma Kunden, laut Verbrauchermeldungen, eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von knapp 50 Euro in Rechnung stellt, obwohl überhaupt keine Kreditvermittlung stattgefunden hat.
Verschiedene Verbraucherzentralen warnen bereits vor Danaro Invest und anderen unseriösen Kreditvermittlern. Außerdem wurde Danaro Invest durch ein Gerichtsurteil verboten, Spam-Mails zu verschicken, in denen Kreditanwärter dazu gedrängt werden, Versicherungen oder ähnliche Verträge abzuschließen, um ihre Kreditchancen zu erhöhen. In einem weiteren Urteil wurde entschieden, dass die Firma ihren Kunden keine Zusatzverträge aufdrängen darf.
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Das Schwarze Schaf im August 2009
Anbieter: ...
Vorgang: ...
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Das Schwarze Schaf im Juli 2009
Böse Überraschung auf der Mobiltelefonrechnung
Anbieter: Funmobile 8383 Copyright Management
Vorgang: Abofallen sind im Internet weit verbreitet. Dabei lassen sich die Anbieter immer wieder neue Methoden einfallen, um Verbraucher geschickt auszutricksen. In diesem Monat erregte die Firma Funmobile 8383 Copyright Management mit einer dreisten Masche die Aufmerksamkeit von OpSec (vormals P4M- Die InternetAgenten) und veranlasste die Mitarbeiter dazu, ihr den Negativ-Preis „Das Schwarze Schaf“ für den Monat Juli zu verleihen.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Durch eine Benachrichtigung auf Facebook über einen IQ-Test, den angeblich auch schon Freunde gemacht haben, wurden Verbraucher – wie OpSec in diesem Monat von Usern gemeldet wurde – von der Firma Funmobile 8383 Copyright Management, die ihren Sitz in Hongkong hat, auf die Seite http://de.funtest.me/?a=599&l=5002099 gelockt. Der Test besteht aus nur wenigen Fragen, wie z. B. „Wer war der erste Mann auf dem Mond?“. Um das Testergebnis zu erhalten, muss man sein Geschlecht, seine Mobilfunknummer und den Namen seines Mobilfunkanbieters angeben. Laut den Verbrauchermeldungen erhielten die betroffenen User später per SMS Nachrichten des Anbieters wie „Schachspielen trainiert Dein Gehirn“. Die böse Überraschung folgte jedoch erst mit Erhalt der Mobilfunkrechnung. Wöchentlich wurden den Nutzern teure SMS von der Firma Funmobile 8383 Copyright Management berechnet. Dass der Test jedoch kostenpflichtig ist bzw. man dafür ein Abo abschließen muss, war für die Nutzer vorher nicht auf Anhieb ersichtlich, da die Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf der Internetseite erst beim Scrollen zu finden sind. Zudem sind sie in einen sehr klein gedruckten Fließtext eingefügt, der blass und damit sehr unauffällig ist. An dieser Stelle sind die Kosten mit 8,97 € pro Woche für drei SMS à 2,99€ angegeben. Darüber hinaus erfolgt die Zustimmung zu den AGB’s lediglich über die Eingabe der Telefonnummer und den Aktivierungspin.
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Das Schwarze Schaf im Juni 2009
60 Euro für kostenlose Software
Anbieter: 99downloads.de
Vorgang: Im Internet lauern viele schwarze Schafe, die versuchen, mit dem Angebot kostenloser Software ein lukratives Geschäft zu machen. Dazu zählt auch die Seite 99downloads.de. Wie gleich mehrere User OpSec (vormals P4M- Die InternetAgenten) in diesem Monat mitteilten, wurden sie für das Downloaden von Freeware in ein kostenpflichtiges Abo gelockt.
Die Masche des Schwarzen Schafes: 99download.de bietet nach eigenen Aussagen 99 der gängigsten Free- und Software zum Download an und wirbt damit, dass die Software zu 100 Prozent virenfrei sei. Doch wer glaubt, die dort angebotene Freeware kostenlos herunterladen zu können, täuscht, denn für die Nutzung des Services verlangt die Betreiberfirma 60 Euro. Diese Gebühr für ein Jahresabo schien jedoch laut Verbrauchermeldungen bis vor kurzem nicht klar auf der Seite sichtbar ausgewiesen zu sein, so dass die betroffenen User erst davon erfuhren, als sie per E-Mail eine Rechnung erhielten. Wie Verbraucher OpSec meldeten und wie aus verschiedenen Internetforen zu entnehmen ist, gelangt man häufig über so genannte Landingpages zu 99downloads.de, auf denen der Hinweis auf die Gebühren teilweise versteckt oder widersprüchlich ist. Zudem erscheint der Hinweis laut verschiedener Meldungen auch nicht direkt, wenn man zu 99downloads.de weitergeleitet wird. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass es den Verbrauchermeldungen zufolge schwierig ist, der Firma den Widerruf des Abonnements zukommen zu lassen. Zudem scheint der Betreiber die Widerrufsfrist nicht einzuhalten bzw. diese bereits vor der Frist als abgelaufen zu bezeichnen. Zahlten die betroffenen User nicht, so erhielten sie Mahnungen und Drohungen von Inkassofirmen.
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Das Schwarze Schaf im Mai 2009
Von kostenlos zu kostenpflichtig – eine besonders dreiste Abofalle
Anbieter: fabriken.de
Vorgang: Opfer einer besonders dreisten Abofalle wurden in diesem Monat User der Online-Plattform fabriken.de. Wie mehrere betroffene Nutzer OpSec (vormals P4M- Die InternetAgenten) mitteilten, wandelte der Betreiber einst kostenlose Mitgliedschaften für die Nutzung der Seite in kostenpflichtige um, wobei er die Mitglieder lediglich in einem Newsletter darüber informierte. Dies ist jedoch nicht ausreichend, da es für eine Änderung von Teilnahmebedingungen der ausdrücklichen Zustimmung des Kunden bedarf.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Fabriken.de ist eine Informations- Download- und Kommunikationsplattform rund um die Themen Fabrikverkauf und Outlets. Um die Angebote und Informationen der Seite nutzen zu können, muss man sich jedoch erst einmal anmelden. Bis zum 01.02.2009 war die Mitgliedschaft noch kostenlos, womit die Betreiberfirma auch noch bis Mitte Januar warb. Dann jedoch wandelte sie die kostenlose Mitgliedschaft in eine kostenpflichtige um und gab dies lediglich in einem Newsletter am 14. Januar 2009 (Ausg. 3) bekannt. In diesem wurde den Mitgliedern mitgeteilt, dass die Teilnahmebedingungen geändert würden und sie ab dem ersten Februar sieben Euro pro Monat im Voraus für ein Jahr bei einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten zahlen müssten. Sofern man seine Mitgliedschaft nach Erhalt dieser Mitteilung nicht innerhalb von 14 Tagen kündige, werde sie automatisch in eine kostenpflichtige umgewandelt.
Es ist jedoch nicht zulässig, eine kostenlose Mitgliedschaft ohne die ausdrückliche Zustimmung des Kunden in eine kostenpflichtige umzuwandeln. Auch eine nachträgliche Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedarf einer expliziten Zustimmung des Nutzers. Wie verärgerte User, die nicht gekündigt und nicht bezahlt haben, OpSec mitteilten, erhielten sie mehrere Zahlungsaufforderungen und Drohungen, dass der Betreiber gerichtliche Schritte gegen sie einleiten würde, wenn sie nicht zahlten. Besonders dreist ist, dass ein betroffener Nutzer lediglich den Newsletter abonniert hatte und nun dafür zur Kasse gebeten wird. Da die Mitglieder über die neuen Kosten nur über den Newsletter informiert wurden, liegt der Verdacht nahe, dass der Betreiber die Mitglieder bewusst täuschen wollte, da man davon ausgehen muss, dass nicht alle Nutzer den Newsletter lesen.
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Das Schwarze Schaf im April 2009
Online-Shopping ohne Happy End
Anbieter: 1a-vogtland.de
Vorgang: Immer mehr Verbraucher schätzen die Vorteile und Bequemlichkeiten des Online-Shoppings – doch nicht immer verläuft der Einkauf im Internet reibungslos. Dies mussten z.B. auch Nutzer des Online-Versandhandels 1a-vogtland feststellen. Wie die betroffenen Kunden OpSec (vormals P4M – Die InternetAgenten) in diesem Monat mitteilten, erwies sich dieser Anbieter als äußerst unzuverlässig bei der Lieferung und der Zurückerstattung des Kaufpreises.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Wie den Verbrauchermeldungen und auch verschiedenen Forenbeiträgen im Internet zu entnehmen ist, kommt es bei dem Online-Versandhandel 1a-vogtland.de, der Produkte aus den verschiedensten Bereichen (u.a. Beauty/Gesundheit, Freizeit/Wohnen, Haushalt und Garten) anbietet, zu Schwierigkeiten bei der Lieferung und Stornierung der Ware. So wurden den eingegangenen Meldungen zufolge bereits bestellte und bezahlte Produkte nicht geliefert und bei einer Stornierung wurde der Kaufpreis nicht zurückerstattet. Laut Erfahrungsberichten scheint es außerdem äußerst schwierig zu sein, den Anbieter über die gebührenpflichtige Telefonhotline oder per E-Mail zu erreichen. Zudem ergaben Recherchen von OpSec, dass in verschiedenen Internetforen davon gesprochen wird, dass gegen die Betreiberfirma bereits Strafanzeigen bei der Polizei in Sachsen vorliegen.
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Das Schwarze Schaf im März 2009
Wenn das Schicksal zur Kostenfalle wird
Anbieter: deinschicksal.cc
Vorgang: Die Abofalle zählt wohl zu den häufigsten Betrugsmaschen im Internet und stellt somit ein ernstes Problem für Verbraucher dar. Erst kürzlich ließ die Staatsanwaltschaft Frankfurt Hausdurchsuchungen im Rahmen von Ermittlungen gegen Betreiber von Abofallen durchführen. Auch OpSec (vormals P4M – Die InternetAgenten) erhielt in diesem Monat zahlreiche Meldungen von Internetusern, die in eine solche Kostenfalle gelockt wurden. Als besonders dreist entpuppte sich dabei die Methode der Seite deinschicksal.cc.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Durch den Versand verschiedener Spam-E-Mails, die Nachrichten wie „Sie werden sterben“ enthalten, lockt die Betreiberfirma ahnungslose User auf ihre Seite deinschicksal.cc. Der große Schriftzug „Jetzt Testen“ auf der Startseite erweckt zunächst den Eindruck, man könnte einen kostenlosen Probe-Schicksalstest starten. Dass dies jedoch nicht der Fall ist, erfahren viele User meist erst, wenn sie eine Rechnung erhalten und es zu spät ist. Denn zum einen sind die Kosten in einem Fließtext geschickt versteckt, und zum anderen erhielten betroffene Nutzer selbst dann eine Bestätigungsmail mit einem Passwort sowie anschließend eine Rechnung, wenn sie überhaupt keine Daten angegeben und auch die Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht bestätigt haben. Dies ist technisch möglich, da die Firma beim Einloggen die IP-Adresse feststellen kann. Zahlen User die Rechnung nicht, folgen laut Verbrauchermeldungen Mahnungen und Drohungen. Auffällig ist zudem, dass betroffene User berichten, Mahnungen zu erhalten, obwohl sie die Seite gar nicht besucht haben, was auf einen Datenmissbrauch von Seiten des Betreibers schließen lassen würde. Auch die Widerrufsbestimmungen sind äußerst zweifelhaft. So würde nach Angabe des Betreibers das Widerrufsrecht durch das Einloggen in den geschlossenen Mitgliederbereich vorzeitig erlischen. Dabei beginnt die Ausführung der Dienstleistung, also der Schicksalstest, nicht automatisch mit dem Log in.
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Das Schwarze Schaf im Februar 2009
Abzocke mit unseriösen Heimarbeitsangeboten
Anbieter: glo-mail.info (Betreiberfirma: Global-FX)
Vorgang: Bequem von zu Hause aus arbeiten und mit leichter PC-Arbeit Geld verdienen – dies bietet die Firma Global-FX auf ihrer Website glo-mail.info an. Wie P4M in diesem Monat jedoch gemeldet wurde, scheint das auf den ersten Blick verlockende Angebot aber weder lukrativ noch seriös zu sein.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Die Firma Global-FX wirbt auf ihrer Internetseite glo-mail.info mit einfacher und seriöser PC-Heimarbeit, mit der man haupt- oder nebenberuflich bequem Geld verdienen kann, ohne das einem dabei Kosten entstehen. Dies ist jedoch laut der Meldung, die P4M erhalten hat, und genauer Prüfung der Website nicht richtig, da man nur Servicemitarbeiter werden kann, wenn man Kunde ist und eBooks der Firma gekauft hat. Die Bestellung der „kostenlosen“ Schulungsunterlagen ist dabei an den Kauf bestimmter eBooks, die 40 Euro bzw. 90 Euro kosten, gekoppelt, man erhält sie also nicht bei jeder Bestellung. Dies wird jedoch erst ersichtlich, wenn viele Nutzer bereits von dem PC-Heimangebot überzeugt sind. Zu den weiteren Kritikpunkten gehören die laienhaften Allgemeinen Geschäftsbedingungen, die eher der Eigenwerbung zu dienen scheinen als der rechtlichen Aufklärung. Auffällig ist auch, dass sich das Unternehmen übertrieben große Mühe gibt, seriös zu wirken, z.B. durch Warnhinweise vor angeblichen Betrügern und Trittbrettfahrern und den Link zum Verbraucherschutz Internet Verein. Dieser hat jedoch nichts mit dem normalen Verbraucherschutz zu tun. In verschiedenen Internetforen wird er ebenfalls als unseriös beschrieben und zudem vermuten Nutzer, dass er möglicher Weise auch von Global-FX mitbetrieben wird. Insgesamt wirkt die Seite glo-mail.info äußerst unübersichtlich. Unklar bleibt außerdem, wie der eigentliche Job genau aussehen würde.
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Das Schwarze Schaf im Januar 2009
Internetlotto mit vielen Tücken
Anbieter: starlotto.de
Vorgang: Das Onlineportal starlotto.de animiert User mit der Aussicht auf attraktive Geld- und Sachpreise zur Teilnahme am kostenlosen Internetlotto. Doch statt toller Preise gibt es für zahlreiche Nutzer nur böse Überraschungen.
Die Masche des Schwarzen Schafes: Die Internetseite starlotto.de lockt mit Gewinnen in Höhe von bis zu einer Million Euro, von denen User wohl nur träumen können. Denn die Realität sieht, wie P4M in diesem Monat gemeldet wurde und wie aus zahlreichen negativen Erfahrungsberichten in Onlineforen hervorgeht, in vielen Fällen anders aus. Den Verbrauchermeldungen zufolge werden Gewinne häufig gar nicht oder aber nicht vollständig ausgezahlt. So meldete eine betroffene Nutzerin P4M, dass der Betreiber der Seite ihr anstatt ihres Gewinns in Höhe von 57 Euro lediglich 12,50 Euro auszahlen wollte. Um überhaupt die Chance auf eine Gewinnauszahlung zu erhalten, muss man auf seinem Teilnehmerkonto ein Guthaben von mindestens 25 Euro angesammelt haben. Dies kann bei den häufig niedrigen Gewinnbeträgen recht lange dauern oder ist gar nicht erst möglich, da die Gewinne unter Umständen in der Zwischenzeit verfallen. Darüber hinaus entstehen bei Gewinnen auch Kosten für die Nutzer, die vorher nicht wirklich ersichtlich sind. In den schlecht formulierten Teilnahmebedingungen, die man zudem nicht auf der Startseite, sondern nur unter der Rubrik „Regeln“ findet, wird lediglich ein Beispiel für die Höhe einer Bearbeitungsgebühr genannt, die bei der Gewinneinlösung fällig wird. Kosten verursacht auch die Kontaktaufnahme mit dem Betreiber, die nur über ein Kontaktformular möglich ist. Der Haken daran ist, dass man zum Absenden dieses Onlineformulars laut den Erfahrungsberichten eine kostenpflichtige Telefonnummer anrufen muss, um sich einen Code durchgeben zu lassen, den man anschließend in das Kontaktformular einfügen soll. Zu den weiteren Kritikpunkten zählen das nicht vorhandene Impressum und dass die Betreiberfirma für eigene Werbezwecke von jedem Gewinner ein farbiges Passfoto als Bedingung für die Gewinnauszahlung verlangt, was nicht zulässig ist.
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